Wir möchten die Eingewöhnungsphase eines jeden Kindes individuell gestalten. Durch ein gezieltes Eingewöhnungsmodell soll Kindern, Eltern und Bezugspersonen die Möglichkeit gegeben werden, in den Kindergartenalltag hineinzuwachsen. Die Kinder sollen optimal in die Gruppe integriert sein und sich wohl fühlen.
Unser Eingewöhnungsmodell:
Unsere Raeumliche Ausstattung beinhaltet:
Neben jedem Gruppenraum befindet sich ein Nebenraum, der individuell eingerichtet ist, jedoch von den Kindern jederzeit umfunktioniert und zum Spielen und erforschen genutzt werden kann.
| Gruppe | Nebenraum |
| Deflingruppe | Entspannungsraum |
| Froschgruppe | Puppenecke |
| Bienengruppe | Musikraum |
| Bärengruppe | Bibliothek und Leseraum |
| Gruppe | Nebenraum |
| Entengruppe | Podestlandschaft und Bällchenbad |
| Mäusegruppe | Raum für Kreativität und Rollenspiele |
| Schneckengruppe | Entspannungsraum |
Das Außengelände am Standort „ Auf dem Berg“ besteht aus:Rasen-und Asphaltflächen, 3 Sandspielkästen, 2 Schaukeln, Turnstangen, ein Piratenschiff, einen Matschbereich, ein Sinnespfad, einen Bauwagen, eine Drehscheibe, ein Wipptier, eine Wippe, eine Vogelnestschaukel und ein Amphitheater. Ebenso gibt es einen Bereich für die unter 3- jährigen Kinder.In einem Holzhaus befinden sich verschiedene Kinderfahrzeuge für den Außenbereich.
Das Außengelände am Standort „ Auf der Nath“ besteht aus:Rasen- und Asphaltfläche, einen Holztisch mit Bänken, eine Kletterkombination für den U3 Bereich, einen Matschbereich, eine Kletterkombination mit Rutsche, zwei Sandkästen, eine Wippe, zwei Schaukeln, einer Holztankstelle für die Fahrzeuge, ein Spielholzhaus das gleichzeitig als Fahrzeughaus dient.Durch viele Rückzugsmöglichkeiten haben die Kinder an beiden Standorten viele Anreizeihr Spiel auszuleben und Ideen zu entwickeln.
Im Mai 2008 entstand in Zusammenarbeit mit der Nachbarwohngruppe ein Kleintiergehege auf unserem Außengelände. In diesem Gehege leben drei Kaninchen. Das Gehege wird in Zusammenarbeit mit der Außenwohngruppe der Jugendhilfe Werne versorgt.Die Kinder werden in die Pflege und der täglichen Fütterung der Tiere miteinbezogen.
Alter: unter 3 Jahre
Die Kinder dieser Gruppe benötigen besondere Rituale und Versorgung wie z.B. Schlaf- und Essensphasen, Kuscheltiere, Körperkontakt sowie eine Grundversorgung mit größerem Pflege- und Hygieneaufwand.
Alter: 3-6 Jahre
Die Bringphase ist von 7.00 - 9:00 Uhr. Danach folgen: Morgenkreis, Frühstück, Freispielphase (das Kind kann selbst entscheiden mit wem , was und wie lange es spielen möchte), Angebote während der Freispielphase, Abschlusskreis, Abholzeit der 25/35 Std. Kinder, 45 Std. Kinder Essen und die Ruhephase schließt sich an, Bringzeit ab 14:30 Uhr für die 35 Std. Kinder, Nachmittagsangebote bis hin zur flexiblen Abholzeit (siehe tägliche Öffnungszeiten)
Diese hängen vor den jeweiligen Gruppen aus (außer Gruppentyp II) und veranschaulichen den
Eltern die Vor- und Nachmittagsangebote, bzw. wichtige Termine und Informationen.
Dem Halbjahresplaner (Elternbrief) ist zu entnehmen, welche Termine stattfinden.
Dem Jahresplaner des Familienzentrums sind alle Bildungsangebote und Sprechstunden, die im Familienzentrum stattfinden, zu entnehmen.
Einmal wöchentlich geht jede Gruppe turnen. Nach Bedarf kann die Turnhalle auch außerhalb dieser festgelegten Zeiten genutzt werden.
Kinder die gerne singen, finden sich einmal in der Woche als Kinderchor zusammen und bekommen die Möglichkeit, auch an Auftritten z.B. bei Gottesdiensten, Festen und Feiern teilzunehmen.
Im Kreativbereich der Gruppe können die Kinder verschiedene Gestaltungstechniken kennen lernen und im Freispielbereich ausprobieren. Außerdem findet dazu regelmäßig eine Arbeitsgemeinschaft statt.
Die Kinder haben die Möglichkeit, während der Freispielphase am Morgen ihr Frühstück einzunehmen. Einmal in der Woche frühstückt die Gruppe gemeinsam.
Um den Kindern Wissen und Inhalte zu lebensnahen Themen zu vermitteln, setzen wir diese in aufbauenden Projekten über mehrere Wochen um. Die einzelnen Gruppen beschäftigen sich ,je nach aktueller Situation mit unterschiedlichen Themen.
Jeden Morgen finden sich die Kinder der Gruppe zu einem Morgenkreis zusammen, um den Tag mit Liedern und Gesprächen zu begrüßen. Hier wird auch der Tagesablauf mit den Kindern besprochen.
Zum Abschluss des Kindergartenmorgens trifft sich die Gruppe, bevor die Kinder abgeholt werden, im Abschlusskreis. Hier werden sie spielerisch verabschiedet und ggf. auf Veranstaltungen am Nachmittag hingewiesen.
Um den Kindern im Tagesablauf Sicherheit zu vermitteln, benötigen sie Rituale. Diese werden auf vielfältige Weise, z.B. im Morgenkreis, vermittelt. Wichtige Rituale sind in diesem Rahmen die Begrüßung und Verabschiedung der Kinder, das Händewaschen vor den Mahlzeiten und das Feiern der Geburtstage.
Musik macht den Kindern viel Spaß und fördert in vielen Bereichen die Entwicklung. Deshalb bieten wir den Kindern Raum und Möglichkeiten dafür.Zusätzlich gibt es ein kostenpflichtiges Angebot der Musikschule Lüdinghausen und der Familienbildungsstätte Werne, welches die Kinder in Anspruch nehmen können. Dieses Angebot findet einmal wöchentlich für anderthalb Stunden statt.
Fest zu unserem Konzept gehört die Klangwiese in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte Werne. Dieses Angebot richtet sich an Kinder im Alter 0,4 Jahre bis 2 Jahre.
Für die 4-5 jährigen bieten wir zwei Jahre vor der Einschulung ein zusätzliches „Midi-Angebot“ an. Um auf den Entwicklungsstand dieser Altersstufe adäquat eingehen zu können, haben wir die Erfahrungen und Beobachtungen unserer Arbeit noch mal genauer festgehalten. Im Bereich Sprache verfügen die Kinder mittlerweile über einen großen Wortschatz und eine differenzierte Satzbildung. In der Motorik stellen wir fest, dass die Kinder einen sehr großen Bewegungsdrang haben und ihre Bewegungen besser koordinieren können. Im Spielverhalten entdecken die Kinder das Rollenspiel immer mehr für sich. Aus diesem Wissen heraus wählen wir Projektthemen aus, die gezielt die Bereiche Sprache-Motorik-Selbständigkeits- und Persönlichkeitsentwicklung fördern und unterstützen. Diese Projekte (z.B. Zirkuswelt, Zauberschule, Natur erleben) finden wöchentlich über einen Zeitraum von 4-8 Wochen, je nach Thematik, statt.
„Spielend English lernen“ ist ein kostenpflichtiges Angebot vom Learning Center, das bei Interesse allen Kindern zur Verfügung steht. Dieses Angebot findet einmal wöchentlich für eine dreiviertel Stunde statt.
In der Lernwerkstatt bieten wir themenorientierte Projekte an, an denen alle Kinder teilnehmen können.
Einmal im Monat wird diese Aktion angeboten, an der Eltern mit ihren Kindern aktiv teilnehmen können. Die Angebote zu diesen Aktionen sind sehr vielfältig, wie z.B. im kreativen, sportlichen oder musikalischen Bereich.
Jeden Montagnachmittag bieten wir in der Turnhalle eine Bewegungsbaustelle an. Unter Anleitung können die Kinder sich an verschiedenen Sport- und Turngeräten bewegen und diese ausprobieren. Gefördert werden hierbei die Grobmotorik, das Gleichgewicht und die Kondition.
Einmal wöchentlich treffen sich die Vorschulkinder am Nachmittag, um sich gezielt auf die Schule vorzubereiten. Wir besuchen gemeinsam verschiedene Institutionen in und um Werne (z.B.: Krankenhaus, Polizei, Feuerwehr, Zahnarzt, Öko-Station), wir bereiten die Kinder auf das Verhalten im Straßenverkehr vor und üben den Schulweg. Die Maxikinder bekommen im letzten Kindergartenjahr ein Schulheft, worin sie in gezieltem Nachschreiben von Formen, und Figuren ihre Feinmotorik üben und die Konzentration verbessern können.Wichtig für die Schulvorbereitung sind hierbei: regelmäßige Teilnahme an dieser Gruppe, erarbeiten verschiedener Projekte mit Vor- und Nachbereitung, üben von verschiedenen Schulsituationen.
„Die Kita – Schule“ ist das letzte Projekt vor der Einschulung. Hierbei werden Rituale aus den Grundschulen übernommen z.B. 8.00 Uhr Beginn der Kita – Schule, regelmäßige Hausaufgaben, feste Sitzordnung, eigene Arbeitsmaterialien. Dazu werden die anliegenden Grundschulen mit einbezogen, so dass ein konkreter Austausch stattfinden kann.Dieses Projekt soll den Kindern den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtern.
Fachliche Umsetzung der zusätzlichen Sprachförderangebote für Kinder 2 Jahre vor der Einschulung – „DELFIN 4“
Gemäß § 36 Abs. 2 Schulgesetz sind Eltern verpflichtet, ihre Kinder 2 Jahre vor der Einschulung zur Teilnahme am Sprachstandsfeststellungsverfahren vorzustellen. Bei diesem Verfahren spielen die Kinder mit den Erziehern der Einrichtung ein Zoospiel, welches von einer Lehrperson der Grundschule protokolliert und ausgewertet wird. Fällt ein Kind im ersten Verfahren auf, wird es zu einem zweiten Spiel in die Grundschule eingeladen. Diejenigen Kinder, bei denen Defizite in der zweiten Testphase festgestellt werden, nehmen an besonderen Sprachfördermaßnahmen teil.
Die zusätzlichen Sprachförderangebote werden grundsätzlich in unserer Einrichtung an beiden Standorten durchgeführt und durch Landesmittel unterstützt. Diese Sprachfördermaßnahmen ersetzen keine Maßnahmen, die aus medizinischen, logopädischen und anderen sprachtherapeutischen Gründen erforderlich sind. Anhand der DELFIN – Testergebnisse ist der zusätzlich eingestellten Fachkraft der Tageseinrichtung ersichtlich, in welchen Bereichen das betreffende Kind Sprachförderbedarf aufweist.
Diese Sprachförderung wird von einer Fachkraft in den Alltag integriert, welche ein Konzept erarbeitet, dass an den Fähigkeiten des einzelnen Kindes anknüpfen kann und sich daran orientiert. Außerdem sollen alle Bildungsbereiche wie z.B. Bewegung, Musik und Naturerlebnisse miteinbezogen werden.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern ergänzt die Sprachförderung. Eltern sollen aktiv in die Förderung ihrer Kinder miteinbezogen werden, um die Sprachentwicklung auch zu Hause nachhaltig zu unterstützen. Dazu wird zu einem Informationsabend von der Grundschule eingeladen.
Aufgrund aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass Kinder, die nicht mit einem angemessenen Sprachentwicklungsstand eingeschult werden, sehr wahrscheinlich Probleme in der Schule bekommen. Diese werden ihnen beim Lesenund Schreiben lernen begegnen, und können sich auf die gesamte Entwicklung der Kinder auswirken.
Deshalb wurden von unserer Tageseinrichtung Fachkräfte ausgebildet, die das „Bielefelder Screening“ (BISC) und das Förderkonzept „Hören, lauschen, lernen“ (HLL) in der Tageseinrichtung einzusetzen. Diese Präventionsmaßnahme richtet sich ausschließlich an Kinder, die die Einrichtung im letzten Jahr besuchen. Außerdem wird diese Maßnahme nur mit dem Einverständnis der Eltern durchgeführt.
Dieses sieht wie folgt aus: der erste Test wird als Spiel mit jeweils einem Kind durchgeführt und von der Fachkraft ausgewertet. Stellt sich hierbei eine Notwendigkeit zur Förderung heraus, nimmt das Kind täglich 10 Minuten für 20 Wochen an einem Förderprogramm (HLL) in der Einrichtung teil.
Danach wird das erste Testspiel mit differenzierter Auswertung wiederholt. Dabei wird festgestellt, ob das Kind eine weitere Förderung benötigt.
Wir wollen den Kindern helfen, lebendige Erfahrungen mit dem Glauben zu machen. Das Kind soll im Zusammenwirken jede Gelegenheit haben, durch Geschichten und Symbole durch das Feiern von christlichen Festen mit dem christlichen Glauben und seinen Traditionen und Wurzeln vertraut zu werden. Die Feste des Kirchenjahres und die dazugehörenden biblischen Geschichten, Gebete und Lieder sind Bestandteil der Kindergartenarbeit und werden durch Besuche des Pfarrdechanten und Feiern von Familienmessen unterstützt.
Ein weiterer Bestandteil der religiösen Erziehung ist die Integration von Familien mit verschiedenen sprachlichen und kulturellen Hintergründen. Bei uns sind Kinder aus Familien aller Nationalitäten und Religionen herzlich willkommen. Dadurch können sowohl Erzieherinnen als auch Kinder andere Kulturen mit ihren Traditionen und Ritualen kennenlernen und diese in den Alltag einbeziehen.
Das Feiern von Festen hat im Familienzentrum große Bedeutung. Wiederkehrende Feste und Feiern vermitteln Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Kinder brauchen beim Feiern Freiraum für ihre Kreativität. Sie bringen Ideen und Fantasien ein und wirken so als eigentliche Gestalter der Feste. Dadurch sind sie schon bei den Festvorbereitungen aktiv, was die Vorfreude besonders steigert.
Religiöse Feste, die im Leben der Kinder eine Rolle spielen, wie Ostern, St. Martin, Nikolaus und Weihnachten werden im Familienzentrum St. Josef gefeiert. Zusätzlich finden in der Einrichtung Feste für die gesamte Familie und Freunde statt (z.B. Sommerfest), zusätzlich werden Feiern für Eltern (z.B. Apres- Ski- Party) angeboten. Diese Feste werden unterschiedlich gefeiert. Nähere Informationen zu den einzelnen Festen und Feiern werden jeweils in einer Einladung detailliert aufgeführt.
Der Höhepunkt für die zukünftigen Schulkinder ist die Abschlussfeier die jeweils im Juni gemeinsam mit der Familie gefeiert wird. Der Geburtstag von jedem Kind wird in der jeweiligen Gruppe gefeiert. Das Kind steht an diesem Tag mit seinen Wünschen im Mittelpunkt des Geschehens. Zusätzlich darf jedes Geburtstagskind einen Gast (Mama, Papa oder einen Freund etc.) mitbringen.
Die einzelnen Feste und Feiern werden von den Mitarbeitern und Eltern der Einrichtung geplant und vorbereitet.